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Projektbeschreibung

Neues Wohnquartier am Krusenbusch

Direkt am Krusenbusch – zwischen den Straßen Am Schmeel, Brahmweg und der Tweelbäker Tredde – entsteht ein modernes Wohnquartier mit ganzheitlichem Konzept.

Das Plangebiet umfasst rund 135.000 m². Etwa 65.000 m² sind für eine nachhaltige Bebauung vorgesehen. Geplant sind rund 200 Wohneinheiten in vielfältigen Wohnformen: von Doppel- und Reihenhäusern über Mehrfamilienhäuser bis hin zu Angeboten für seniorengerechtes Wohnen und sozialen Wohnungsbau. Dabei stehen eine moderne Architektur, ein durchdachtes Energiekonzept und ein möglichst kleiner ökologischer Fußabdruck im Mittelpunkt.

Wie möchten Sie in Zukunft leben?

Die übrigen, derzeit landwirtschaftlich genutzten 70.000 m² sollen ökologisch aufgewertet werden. Vorgesehen sind eine Mischung aus frei zugänglichen und geschützten Naturflächen – darunter Spiel- und Bewegungsräume, Begegnungsorte, Fuß- und Radwege, Blühwiesen, Streuobstwiesen, Aufforstungen sowie artenreiche Pflanzungen.

So entsteht ein lebenswertes, generationsübergreifendes Quartier, das Wohnen, Natur und Gemeinschaft harmonisch miteinander verbindet.
In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Oldenburg wurde nun die konkrete Planung gestartet.

Besuchen Sie außerdem gerne die Projektseite der Stadt Oldenburg!

Ergebnisse der Bürgerwerkstatt

Am 8. Oktober 2025 fand in der Grundschule Krusenbusch die erste Bürgerwerkstatt zur Entwicklung des neuen Quartiers statt. 
Vorbereitet, moderiert und begleitet wurde diese von unserem Planerteam, dass wir Ihnen hier kurz vorstellen wollen.   

Gemeinsam mit den Planern und der Stadt Oldenburg diskutierten rund 50 Teilnehmende Ideen zu den Themen Wohnen & Leben, Freiraum & Natur, Versorgung & Mobilität und Nachbarschaft & Angebote.
Im Anschluss gab es für alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit online an der Diskussion teilzunehmen und ihre Meinung, Wünsche und Sorgen mitzuteilen. 
Hanna Noller von Space Between People hat alle 521 Beiträge für uns ausgewertet.
Die Ergebnisse werden nun in die weitere Planung miteinfließen. 
Im Folgenden geben wir einen kleinen Einblick in die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung (Quelle: Space Between People).

Wohnen & Leben

Beim Thema Wohnen wird ein deutlicher Fokus auf soziale Durchmischung und Bezahlbarkeit sichtbar. Die Menschen wünschen sich mehr Geschosswohnungsbau, barrierefreie und altersgerechte Angebote sowie inklusive Wohnformen, die Gemeinschaft und Rückzug verbinden. Konzepte wie Senioren-WGs, betreutes Wohnen oder gemeinschaftliches Wohnen stoßen auf großes Interesse. Gleichzeitig wird auf bezahlbare Mieten, kleine Einheiten und nachhaltige Wohnkonzepte geachtet.
Viele Beiträge betonen die Bedeutung von Nachbarschaft, gemeinschaftlich genutzten Räumen und Freizeitangeboten im Quartier. Das übergeordnete Ziel: ein vielfältiges, solidarisches und generationenverbindendes Wohnumfeld, das sowohl soziale als auch ökologische Verantwortung trägt.

Nachbarschaft & Angebote

Das Thema Nachbarschaft steht ganz im Zeichen von Begegnung, Gemeinschaft und Teilhabe. Die Bürger*innen wünschen sich Orte für Austausch, Feste und gemeinsame Aktivitäten, aber auch informelle Treffpunkte – etwa einen Saal, eine Werkstatt oder einen Pavillon für Jugendliche. Der Bürgerverein wird als wichtiger Akteur gesehen, der den Dialog zwischen Verwaltung und Bewohnerschaft stärken kann. Neben gemeinschaftlichen Orten werden auch Sharing-Angebote (z. B. Gästezimmer, Werkzeuge) und analoge Kommunikationsformen wie Schwarze Bretter oder eine Nachbarschaftszeitung genannt. Insgesamt zeigen die Beiträge ein starkes Bedürfnis nach sozialem Zusammenhalt, Willkommenskultur und Nachbarschaftspflege – getragen von Offenheit und Eigeninitiative.
Das Thema Nachbarschaft steht ganz im Zeichen von Begegnung, Gemeinschaft und Teilhabe. Die Bürger*innen wünschen sich Orte für Austausch, Feste und gemeinsame Aktivitäten, aber auch informelle Treffpunkte – etwa einen Saal, eine Werkstatt oder einen Pavillon für Jugendliche. Der Bürgerverein wird als wichtiger Akteur gesehen, der den Dialog zwischen Verwaltung und Bewohnerschaft stärken kann. Neben gemeinschaftlichen Orten werden auch Sharing-Angebote (z. B. Gästezimmer, Werkzeuge) und analoge Kommunikationsformen wie Schwarze Bretter oder eine Nachbarschaftszeitung genannt. Insgesamt zeigen die Beiträge ein starkes Bedürfnis nach sozialem Zusammenhalt, Willkommenskultur und Nachbarschaftspflege – getragen von Offenheit und Eigeninitiative.

Freiraum & Natur

Die Beiträge zeigen ein starkes Bewusstsein für ökologische Qualitäten und Klimaanpassung im Quartier. Die Menschen in Krusenbusch wünschen sich naturnahe, grüne Freiräume, die Schatten, Wasser und Aufenthaltsqualität bieten – und zugleich pflegeleicht und dauerhaft nutzbar sind. Neben klassischen Grünflächen werden vor allem Bewegungsmöglichkeiten im Freien und kleine, ruhige Aufenthaltsorte gewünscht.
Die Bürger*innen betonen die Bedeutung von Bestandsschutz und Biodiversität, wünschen sich also kein „aufgeräumtes Grün“, sondern eine lebendige, vielfältige Natur. Auch der Gedanke der Barrierefreiheit und Generationengerechtigkeit fließt in viele Ideen ein. Insgesamt verbinden sich ökologische und soziale Anliegen zu einem klaren Ziel: ein grünes, inklusives und robustes Quartier..

Versorgung & Mobilität

Mobilität wird als zentrales Zukunftsthema gesehen. Viele Anregungen zielen auf eine bessere Anbindung für Rad, Bus und Bahn, sichere Querungen und kurze Wege. Wichtig ist den Bürger*innen, dass sich der Verkehr nicht weiter verdichtet – besonders entlang des Schmeel – und dass ruhende Autos gebündelt werden, etwa in Tiefgaragen. Gleichzeitig werden neue Mobilitätsformen (Carsharing, Ladesäulen, Lastenrad-Stellplätze) positiv aufgegriffen. Barrierefreiheit und Sicherheit – insbesondere für Kinder und ältere Menschen – sind zentrale Anliegen.
Auch die wohnortnahe Versorgung mit Apotheke, Arzt, Café und Treffpunkten wird mehrfach genannt. Insgesamt zeigt sich der Wunsch nach einem durchlässigen, sicheren und klimafreundlichen Mobilitätskonzept, das Lebensqualität und Erreichbarkeit verbindet.

Versorgung & Mobilität

Mobilität wird als zentrales Zukunftsthema gesehen. Viele Anregungen zielen auf eine bessere Anbindung für Rad, Bus und Bahn, sichere Querungen und kurze Wege. Wichtig ist den Bürger*innen, dass sich der Verkehr nicht weiter verdichtet – besonders entlang des Schmeel – und dass ruhende Autos gebündelt werden, etwa in Tiefgaragen. Gleichzeitig werden neue Mobilitätsformen (Carsharing, Ladesäulen, Lastenrad-Stellplätze) positiv aufgegriffen. Barrierefreiheit und Sicherheit – insbesondere für Kinder und ältere Menschen – sind zentrale Anliegen.
Auch die wohnortnahe Versorgung mit Apotheke, Arzt, Café und Treffpunkten wird mehrfach genannt. Insgesamt zeigt sich der Wunsch nach einem durchlässigen, sicheren und klimafreundlichen Mobilitätskonzept, das Lebensqualität und Erreichbarkeit verbindet.

Übergreifende Themen

Viele der auf Karten notierten Beiträge überschreiten die Grenzen einzelner Themenfelder. Sie verdeutlichen zentrale Querschnittsaspekte für die weitere Planung: den Wunsch nach Barrierefreiheit, maßstäblicher Bebauung, Entwässerung und Klimavorsorge, Schutz der Natur sowie sozialen Begegnungsorten. Zugleich wird der Bedarf nach Abstand zum Bestand, Sichtschutz und Privatsphäre deutlich – ein Hinweis auf die Sensibilität für Maß und Proportion im Quartier. Auch inklusive Wohnprojekte, gemeinschaftliche Werkstätten und Arbeitsorte wie Coworking werden positiv aufgegriffen. Diese Querschnittsthemen bilden die Leitplanken für die zweite Werkstatt: Sie zeigen, welche Themen fachübergreifend weitergedacht werden müssen.

Das Baugebiet aus der Luft

 

Eindrücke von der 

1. Bürgerwerkstatt (8. Oktober)

 

Viele Bewohnerinnen und Bewohner haben die Gelegenheit genutzt wertvolle Impulse zu der Planung zu geben, die mittlerweile ausgewertet und einbezogen wurden.

Wir haben uns sehr über die rege Beteiligung gefreut und hoffen auf weiterhin viele Ideen beim nächsten Termin.

Die nächste Bürgerwerkstatt wird am 21. Januar 2026 stattfinden.

Ansprechpartnerin bei CapitalReal Projekt

Linda Erstling

Architektin

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